Microsoft plant offenbar MS Office-Version für Linux

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Posted 11. Februar 2013 by Techtix in Technik

Microsoft plant offenbar für die nächste Version des Microsoft Office-Paketes eine eigene Variante für das freie Betriebssystem Linux.

Microsoft-MS-Office-Linux

In letzter Zeit gewinnt Linux zunehmend Nutzer hinzu.

Erste Linux-Office-Suite schon 2014?

Dies macht sich auch darin bemerkbar, dass Spiele-Hersteller wie Valve Spiele für Linux veröffentlicht. Dass sich ausgerechnet Microsoft, als einer der schärfsten Konkurrenten von Linux dem freien Betriebssystem öffnet, darf als großer Erfolg für alle Linux-Fans gewertet werden. Demnach könnte bereits im Jahr 2014 die erste Microsoft Office-Version für Linux auf den Markt gelangen. Für Linux würde die Veröffentlichung einer Microsoft Office-Version als weiteres Argument herhalten, um zusätzliche Nutzer zu gewinnen.

Microsoft Office als Hinderungsgrund für Wechsel zu Linux

Viele grundsätzlichen Anhänger von Linux bleiben derzeit bei dem Microsoft-Betriebssystem Windows, weil es für das umfassende Office-Paket keine adäquate Alternative gibt. Die freien Varianten wie OpenOffice oder LibreOffice bieten nach Angaben von Microsoft-Nutzern nicht denselben Funktionsumfang wie die kommerzielle Version von Microsoft. Mittlerweile scheint es bei Microsoft jedoch einen Umdenkungsprozess zu geben. Demnach sieht das Unternehmen offenbar in Linux mittlerweile auch eine Möglichkeit kommerzieller Erfolge mit dem Betriebssystem zu erlangen.

Android und Ubuntu als Türöffner

Nicht zuletzt dürfte auch durch den Siegeszug des Linux-Abkömmlings Android für den Smartphone- und Tablet-Markt ein Umdenken bei dem Unternehmen aus Redmond stattgefunden haben. Zudem hält der Siegeszug von der Linux-Distribution Ubuntu an. Zuletzt machte das Unternehmen Canonical mit Ubuntu for Smartphones beziehungsweise Ubuntu Phone von sich reden. Weil immer weniger Personen auf kommerzielle Windows-Betriebssysteme ausweichen, sondern zunehmend Android-Systeme und Linux- Betriebssysteme im Vormarsch sind, dürfte Microsoft letztlich auch ein gutes Geschäft bei der Konzipierung einer eigenen Linux-Office-Suite wittern.




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