NSA: Cloud-Anbieter in Bedrängnis

Techtix
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NSA: Cloud-Anbieter in Bedrängnis – Durch die NSA-Affäre sind mehrere US-Unternehmen in Bedrängnis geraten. Insbesondere Microsoft und Google sind in den Fokus der Kritik geraten.

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Weil beide Unternehmen dem US-Geheimdienst den Zugang zu Daten erleichtert haben, richtet sich insbesondere die Kritik aus Europa gegen gegen die beiden US-Unternehmen.

Microsoft: Zugang zu SkyDrive ermöglicht

Besonders Microsoft mit seinem Cloud-Service „SkyDrive“ muss hierbei heftige Kritik einstecken. Aber auch Google wird hinsichtlich seiner Datenschutzpolitik nicht gerade gerühmt. Beide Unternehmen bieten jeweils eigene Cloud-Dienste an. Bei den so genannten Cloud-Diensten werden Daten auf fremden Servern ausgelagert. Der Vorteil liegt darin begründet, dass die Daten überall auf der Welt von jedem PC oder Smartphone abgerufen werden können.

Die Cloud: Nützlich aber auch gefährlich

Hierzu loggt sich der Cloud-Nutzer in den entsprechenden Account ein und kann so Zugriff auf seine Daten erlangen, egal ob in München oder New York. Soweit die positive Seite der Medaille. Die negative Seite sieht so aus, dass auch unbefugte Dritte durch Hackerangriffe oder unbefugte Weitergabe durch den Anbieter Zugriff auf die Daten erlangen können. Nachdem nun bekannt wurde, dass Microsoft dem NSA unter anderem Cloud-Daten von deutschen Nutzer weitergegeben hat, dürften zahlreiche Cloud-Nutzer überlegen, ob diese weiterhin ihre Daten auf fremden Servern auslagern wollen. Insbesondere Microsoft dürfte zahlreiche Nutzer in Europa verlieren. Wie hoch die Anteile sein werden, bleibt abzuwarten.

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