Möglicherweise gestohlene E-Mails für 8000 Euro zum Verkauf angeboten

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Posted 23. Mai 2014 by Techtix in Internet

Möglicherweise gestohlene E-Mails für 8000 Euro zum Verkauf angeboten – Woran erkennt man, dass E-Mails gestohlen sind?

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Krimineller verschickt E-Mails an betroffene Nutzer der geklauten E-Mail-Adressen

Wenn ein Anbieter, 5 Millionen E-Mail-Adressen des Anbieters GMX anbietet, 5,8 Million E-Mail-Adressen des Abieters T-Online, 3,4 Millionen E-Mail-Adressen des Anbieters Web.de, 1,2 Millionen E-Mail-Adressen des Anbieters Freenet sowie 3,8 Million E-Mail-Adressen des Anbieters Yahoo und 3,2 Million E-Mail-Adressen des Anbieters Hotmail.com und schließlich noch 6,8 Millionen de.- E-Mail-Adressen und all dies ohne Angaben seines eigenen Namens und letztlich nur durch Kontaktaufnahme über die ICQ-Nummer: 671797727, dann ist davon auszugehen, dass es sich bei den angebotenen E-Mail-Adressen um die in jüngster Vergangenheit bekanntgewordenen gestohlenen E-Mail-Adressen der großen E-Mail-Provider handelt. Als Preis für alle E-Mail-Adressen wurden 8000 Euro genannt. Eine derartige E-Mail wurde unter anderem dem Autor von einer E-Mail-Adresse noreply@lot18.bz zugeschickt. Besonders dreist, die E-Mail geht an die Nutzer der gestohlenen E-Mail-Adressen selbst.

Fall für die Polizei

Da der Inhalt der E-Mail in perfektem Deutsch geschrieben wurde, dürfte die Abkürzung „bz, die auf den Staat Belize hinweist, lediglich als Ablenkungsmanöver zu verstehen sein. Immerhin weiß mit Veröffentlichung dieses Artikels nun eine breite Öffentlichkeit, was genau mit ihren E-Mail-Adressen passieren soll. Letztlich dürften die Kriminellen dadurch weitere Kriminelle animieren, mit den E-Mail-Adressen ebenfalls kriminelle Handlungen vorzunehmen. Bei der Summe der betroffenen E-Mail-Adressen darf man sich allerdings berechtigterweise fragen, ob es sich überhaupt noch lohnt, eine E-Mail-Adresse zu besitzen, da unter anderem der Besitz möglicherweise ungeahnt negative Folgen haben kann. Letztlich dürfte die versandte E-Mail vom Freitag den 23. Mai 2014 jedoch ein Fall für die Polizei sein. Aus diesem Grund wurde durch den Autor dieses Textes die Polizei im Sinne sämtlicher betroffener E-Mail-Adressen-Nutzer informiert.




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