Google: 100.000 Suchbegriffe im Kampf gegen Pädophilie geblockt

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Posted 20. November 2013 by Techtix in Internet

Das Suchmaschinenunternehmen Google hat sich dem Kampf gegen Kinderpornographie im Internet verschrieben. Zukünftig sollen rund 100.000 Suchbegriffe keine Ergebnisse mehr liefern.

Google Suchbegriffe Pädophilie geblockt

Dadurch soll die Suche nach pädophilen Internetinhalten erschwert werden.

Google: Neue Technologie entwickelt

Zunächst bezieht sich die Blockierung nur auf englische Suchbegriffe, allerdings soll in einem weiteren Schritt die Blockade auf rund 150 Sprachen ausgedehnt werden. Wie das Suchmaschinenunternehmen mitteilt, wurde hierzu eine eigene neue Technologie entwickelt, die rund 100.000 Suchbegriffe blockieren soll. Innerhalb der nächsten sechs Monate soll das System demnach neben Englisch auf rund 150 Sprachen erweitert werden.

Britische Regierung nimmt Internetprovider in die Pflicht

Google arbeitet hierbei eng mit Microsoft zusammen. Beide wollen zudem die Verbreitung von Bildern mit pädophilen Inhalten stoppen. Demnach soll jedes als illegal bewertete Bild einen so genannten digitalen Fingerabdruck erhalten. Dieser soll es ermöglichen, das Bild an der Verbreitung zu hindern. Die hierfür notwendige Technologie stammt dabei von Microsoft. Auch auf YouTube soll eine verwandte Software verwendet werden. Damit soll der Kampf gegen Pädophilie auch auf der Videoplattform ausgetragen werden. Google hatte in den letzten drei Monaten hierfür rund 200 Mitarbeiter abgestellt. Vorreiter im Kampf gegen Pädophilie ist Großbritannien. Die britische Regierung verpflichtete Internetprovider auf der britischen Insel dazu, bei Neukunden eine spezielle Jugendschutzfiltersoftware einzuschalten. Dadurch soll der Kampf gegen Kinderpornographie im Internet ebenfalls effektiver werden.







Ein Kommentar


  1.  

    Ein Kampf gegen Pädophilie müsste sich vor allem gegen die extreme fortschreitende Entwicklung medialer Kommunikation richten!
    So verbaut die gegenwärtige virtuelle Kommunikation, besonders im sozialen web 2.0, den kommenden Menschen, die sich selbst diesem Phänomen „Pädophilie“ ausgesetzt betrachten, jegliche Informationsquellen, die das Internet vom Kern in der gesellschaftlichen Entwicklung zelebriert.





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