BItcoin-Börse Mt. Gox gibt Sanierungsversuch auf

Techtix
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Die Bitcoin-Börse Mt. Gox ist seit März 2014 insolvent. Nun hat diese nach einem Zeitungsbericht zufolge die ursprünglich gehegten Pläne zur Sanierung aufgegeben.

BItcoin-Boerse Mt Gox

Mt. Gox: Ehemals der weltgrößte Bitcoin-Handelsplatz

Das Unternehmen hat demnach bei einem Gericht in Tokio einen Antrag zur Abwicklung des ehemaligen weltgrößten Handelsplatzes für die digitale Währung eingereicht. Dies berichtete das “Wall Street Journal am Mittwoch. Die Zeitung beruft sich dabei auf informierte Kreise. In der Begründung zur Abwicklung des Unternehmens heißt es, dass realistische Rettungspläne fehlen würden. Derweil äußern sich die Rechtsanwälte der Bitcoin-Börse derzeit zu dem Fall nicht.

Bitcoins sind keiner staatlichen Kontrolle unterworfen

Mt. Gox hatte im März Insolvenz angemeldet, nachdem das Unternehmen nach einem Angriff durch Hacker rund 850.000 Bitcoins verloren hatte. Diese hatten einen Wert von knapp 454 Millionen US-Dollar. Im März teilte das Unternehmen mit, dass 200.000 Bitcoins in einer elektronischen Brieftasche wiedergefunden wurde. Zum damaligen Zeitpunkt bestand demnach die Hoffnung, zumindest einen Teil des Geldes zurückzubekommen. Dies hat sich aber offenbar mittlerweile zerschlagen. Bitcoins sind seit dem Jahr 2009 im Umlauf. Es handelt sich dabei um eine digitale Währung, die keiner staatlichen Kontrolle und keiner Bankenkontrolle unterworfen ist. Dennoch hat sich mittlerweile so etwas wie eine allgemeine Akzeptanz etabliert. Sogar in einigen Cafés, Bars und Restaurants kann mit der virtuellen Währung bezahlt werden.

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