Google: World Wonders Project – Im Sinne der Wissenschaft

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Posted 5. Juni 2012 by admin in Suchmaschinen

Donnerstag vergangener Woche hatte Google sein „World Wonders Project“ vorgestellt. Mit diesem Projekt können User über eine Internetplattform historische Orte und Naturdenkmäler oder aber auch berühmte Bauwerke virtuell erkunden.

Google-World-Wonders-Project

Auch Wissenschaftler können die virtuelle Datenbank für ihre Forschungen sinnvoll nutzen.

In universitärer Forschung und Lehre einsetzen

Derzeit sind 132 dieser Objekte online gestellt. Als Partner von Google zählen in diesem Fall die UNESCO und der World Monument Fund. Zudem zählen Getty Images und Ourplace dazu. Ziel des Projektes ist es, die Monumente und Naturdenkmäler in virtueller Form zu erhalten und allen Menschen somit zugänglich zu machen. Für die Wissenschaft ergibt sich somit eine hochwertige Datenbank, auf die beispielsweise von Universitätsbibliotheken oder Fachgebieten wie der Archäologie oder der Kunstgeschichte zugegriffen werden kann. Das Google World Wonder Project kann somit auch für die universitäre Ausbildung und Forschung eingesetzt werden. Google nutzt für das World Wonders Project gleich mehrere Plattformen. Neben StreetView und GoogleEarth, welche die virtuelle Darstellung ermöglichen, sorgt YouTube für das Videomaterial. An dem Projekt beteiligte Partner versorgen die Usergemeinde mit Informationen rund um die Objekte. Auch auf Wikipedia wird verlinkt. Zurzeit ist das Projekt in Englisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Japanisch und Hebräisch verfügbar.

Auch der Kölner Dom und die Thomaskirche sind virtuell zu erkunden

Online gestellt wurden beispielsweise Stonehenge, die antike Stadt Pompeii und die japanischen Tempel von Kyoto. Auch der Kölner Dom und die Thomaskirche in Leipzig sind online zu betrachten. Was negativ auffällt, ist, dass der afrikanische Kontinent derzeit komplett ausgespart wurde. Da aber zu erwarten bleibt, dass noch weitere Objekte nachfolgen werden, könnte Afrika noch folgen. Insbesondere für Schulklassen, aber auch für Kulturinteressierte stellt das Angebot eine große Errungenschaft dar.




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