Mondfische in der Ostsee entdeckt

Techtix
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Mondfische stammen aus tropischen und subtropischen Gewässern

In der Ostsee sind exotische Mondfische gesichtet worden. Das Thünen-Institut in Braunschweig hat dies bestätigt. Die Mondfische zählen zu den größten Knochenfischen weltweit. Normalerweise kommen sie lediglich in tropischen und subtropischen Ozeanen vor, aber nicht in der Ostsee. Ein Fischer hat nun aber einen toten Mondfisch gefangen und zudem wurde ein weiterer Fisch dieser Art in Rostock am Strand gefunden. Nach Angaben des Thünen-Instituts sind die Fische mit dem so genannten Salzwasser-Einstrom in die Ostsee verbracht worden. Das salz-und sauerstoffreiche Frischwasser strömt nur bei speziellen Wetterlagen von der Nordsee in die Ostsee. Die Fische sind offenbar bereits im November in die Ostsee gespült worden. Aufgrund der niedrigen Temperaturen, und des geringeren Salzgehalts sowie aufgrund von Nahrungsmangel sein die Tiere dann verendet, so Uwe Krumme vom Thünen-Institut in Braunschweig.

Klimawandel schuld?

Bei den gefundenen Exemplaren handelt es sich noch um Jungtiere. Ausgewachsen erreichen diese einen Durchmesser von bis zu drei Metern und ein Gewicht von über einer Tonne. Durch den ungewöhnlichen Salzwasser-Einstrom sind unter anderem auch weitere exotische Fische in die Ostsee gespült worden. Ob der Salzwasser-Einstrom zugleich auch als Indikator für den insbesondere auch in den Meeresströmungen feststellbaren Klimawandel zu deuten ist, lässt sich jedoch nur mutmaßen. Das Meeresströmungen durch das sich wandelnde Klima eine Verschiebung erfahren, ist aber nachgewiesen. Insofern kann der ungewöhnliche Salzwasser-Einstrom aus dem Kattegat vielleicht doch auf den Klimawandel zurückzuführen sein.

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