Raumfahrt:Tereschkowa würde One Way-Ticket zum Mars nutzen

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Posted 17. September 2013 by Techtix in Wissenschaft

Rund 200.000 Personen würden ein  One-Way-Ticket zum Mars  in Kauf nehmen

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Experten  sprechen von Schwachsinn

Die erste Frau im Weltraum, Valentina Tereschkowa, würde einen Mars-Flug antreten, auch wenn es nur ein One-Way-Ticket wäre. Dies teilte die mittlerweile 76 -jähriger Raumfahrtveteranin in einem Interview mit. Tereschkowa flog am 16. Juni 1963 als erste Frau in den Weltraum. Neben der ersten Frau im Weltraum sind auch zahlreiche andere Menschen der Ansicht, dass eine Reise ohne Rückkehr in Kauf zu nehmen wäre. Hinsichtlich der Größe des Projekts sei dies zudem wissenschaftlich vertretbar, so einige selbst ernannte Experten. Dass nach irdischen Maßstäben ein Flug ohne Rückkehr quasi einem Todesurteil gleichkommt und insofern hinsichtlich der strafrechtlichen Verantwortung der Raumfahrtbehörde relevant wäre, interessiert die so genannten Experten hingegen nicht. Demgegenüber hält der oberste Ausbilder der russischen Kosmonauten, Sergej Krikaljow eine Reise zum Mars ohne Rückkehr für Schwachsinn. Auch der Kosmonaut Pawel Winogradow hält von einem Flug zum Mars ohne Rückkehr nichts.

Flug zum Mars: Zahlreiche Unwägbarkeiten

Ein Flug zum Mars gestaltet sich deshalb so schwierig, weil die Flugzeit von rund 500 Tagen nicht nur eine immense Strahlendosis auf die Raumfahrer abgibt, sondern auch weitere Unwägbarkeiten wie mögliche Krankheiten der Astronauten sowie Systemausfälle die Reise extrem riskant machen. Aus diesem Grunde gehen Wissenschaftler davon aus, dass eine bemannte Mars-Mission erst ab dem Jahr 2025 als realistisch einzustufen ist. Wie das Projekts “Mars One“ zwischenzeitlich mitteilt, hätten sich weltweit über 200.000 Menschen für einen Flug zum Mars interessiert und registriert. Der Haken an der Sache ist der, dass es ein Flug ohne Rückkehr ist. Die Registrierungsphase für den Flug sei nach Angaben der Projektleiter nun abgeschlossen. Das Auswahlverfahren der infrage kommenden Raumfahrer wird nun zwei Jahre andauern. Das Projekt dürfte jedoch noch ein weiteres Problem besitzen. Die Finanzierung ist nämlich noch nicht gesichert.







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